Eine Geschichte aus Fineliner

Juli 9th, 2010 § 0

Die Herztöne ausgelagert, bleiben hier bezüglich der Kunst nur graue Schattierungen.

An der Wand hängen skizzenhafte Szenen, wie als wäre vor langer Zeit einmal der Plan entstanden am Ende daraus einen Film zu drehen.

Ich erinner mich an jeden illustrierten Moment.

Ein Leben in Zeichnungen zu beschreiben bedeutet, irgendwann eine stringente Zeitleiste anzubringen, eine Ordnung zu etablieren, die die Geschichte im richtigen Licht erscheinen lässt. Manchmal kann man die Hauptpersonen nicht auseinanderhalten. Es sind Ausschnitte von Mädchen, die Zigaretten rauchen und von Steinplatten auf denen zu schnell geleerte Flaschen in Reih und Glied stehen.

Manchmal ist es auch nur ein Unterarm, der Richtung Himmel zeigt und mit der gefühlten Bewegung nimmt man als Beobachter die Herzwolke nur einen Moment später war, weiß aber dann auch genau warum die Hand so hoffnungsvoll nach oben weist.

Immer wieder finden sich auch hingeschmierte Sätze oder Zitate mit auf den Blättern. Manchmal am Rand, so dass man zweimal hinschauen muss, um lesen zu können, was dort steht.

“Lass uns träumen, miteinander, beieinander und solltest du für mich einmal nicht mehr vorhanden sein, habe ich immer noch dieses Bild einer gemeinsamen Illusion.”

Notes on Fusion #1

Juni 29th, 2010 § 0

Zeitliche Abstände sind mit [...] gekennzeichnet.

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Notes on Nights #1: teilhaftig

Mai 3rd, 2010 § 0

Der Körper in Bewegung. Vor. Zurück. Das Ohr sagt “Viel zu laut”. Der Bauch sagt “Das muss so, weil das gerade gut tut”. Das Auge sammelt im Takt der 808 eine Träne. Minutenlang. Dann werden Arme ausgebreitet, die Köpfe aneinander gelegt.

But can you see its opposition, comes rising up sometimes?
That its dreadful imposition, comes blacking in my mind?

Ich spüre dein Lächeln, das in Sachen “breit” schon immer die Maßstäbe gesetzt hat, auch wenn es viel zu lange viel zu weit weg war.

Jetzt und hier bin ich der wahrhaftige Inbegriff des Zerbrechens und du der Schutz vor meiner Implosion.

Well, I hope that someday buddy
We have peace in our lives;
Together or apart,
Alone or with our wives,
And we can stop our whoring,
And pull the smiles inside,
And light it up forever,
And never go to sleep.
My best unbeaten brother,
This isn’t all I see.

Oh no.. We share a darkness…

Klickst du mein Herz? Dann klick ich auch deins…

April 28th, 2010 § 0

Die letzten Jahre und die Entwicklungen des Internets waren prägend für unsere jetzige Kultur und unsere ästhetische Wahrnehmung. Auf einmal laufen im Kino Filme wie Juno, deren Umsetzung und der damit einhergehende Erfolg in den Neunzigern nicht möglich gewesen wäre. Geschmacklich orientiert sich das alles irgendwo zwischen fffound und weheartit. Die neue Generation, die in den Ausläufern ihrer Pubertät oder noch mitten in ihr steckt hat, hat wohl den größten Einfluss darauf, weil sie es sind, die das “Herzchen” etabliert haben, welches als Sinnbild dafür steht, was uns anrührt und bewegt. Deswegen klicken wir auch jeden Tag drauf.

Ich bin jedesmal wieder erstaunt, wenn ich über eine Fotoreihe stolpere, deren Abbildung von Zwischenmenschlichkeit in mir den Wunsch gegen Unendlich treibt zu meiner Freundin zu laufen, und sie so fest in den Arm zu nehmen wie nur irgendmöglich, um dann feststelle, dass das Mädchen am Auslöser höchstens 18 sein kann.

Es ist die Mischung aus darstellendem Ideal und Anspruch, welches mich im gleichen Maße darüber grübeln lässt, wie groß in einem solchen Falle die Prozentsätze sind. Ist das Verhältnis von Wunsch, Selbstdarstellung und Realität ausgeglichen? Kann es sein, dass der Sehnsuchtsanteil, welcher aus solchen Bildern spricht, viel zu groß ist, um im Alltag auf Dauer glücklich zu werden? Drücken wir dieses kleine Herzchen neben den abgeschnittenen Körperteilen, weil in unseren Köpfen das Echo von “Ja verdammt, genauso will ich es haben.” so groß ist?

Wir können nachvollziehen. Schönheit gepaart mit Emotionen wird zur Projektionsfläche und mit jedem weiteren Mal, das wir auf dieses kleine rote Herz klicken, blicken wir gleichzeitig in ein Labyrinth aus Spiegeln, in denen sich die Bruchteil unseres eigenen Herzens in riesiger Nahaufnahme tummeln. Es würde keine zehn Sekunden dauern, bis wir daraus wieder einen pulsierendes Etwas gebaut hätten, aber wir genießen in dem Moment die verschiedenen Fokuseinstellungen, in denen unsere Träume ihre Abbildung erfahren.

Save your heart

April 11th, 2010 § 0

Save your heart for someone who leaves you breathless.

And I’m not talking about hypoventilation here. I am talking about those moments, when you are just in the middle of walking down the street, going on about some weird shit like how awesome the drumming on that first bloc party really is and suddenly you realize, just by looking at her and the way she puts one foot in front of the other, how lucky you are to be with her and a second later you have to take a deep breath, because you actually forgot about it.

Momentaufnahmen

März 17th, 2010 § 0

Im Kopf auf den Auslöser drücken und für die Ewigkeit festhalten: Den Augenblick, die Schönheit, die Form. Nicht einmal zum herumreichen, sondern um es im Herzen einzuschließen, damit es einen dort jahrelang warmhält.

Verdammt, setzt mir doch endlich einen Chip in die Hirnhaut.

this passive sensation

März 9th, 2010 § 0

When you are ready, I will surrender
Take me and do as you will
Have what you want, your way’s always the best way
I have succumbed to this passive sensation
Peacefully falling away

Unknown – Nologo

If people were rain…

März 3rd, 2010 § 0

“i wanted so badly to lie down next to her on the couch, to wrap my arms around her and sleep. not fuck, like in those movies. not even have sex. just sleep together, in the most innocent sense of the phrase. but i lacked the courage and she had a boyfriend and i was gawky and she was gorgeous and i was hopelessly boring and she was endlessly fascinating. so i walked back to my room and collapsed on the bottom bunk, thinking that if people were rain, i was drizzle and she was hurricane .”

John Green

Tell me: Are you for real?

März 3rd, 2010 § 0

Do You Care?

März 2nd, 2010 § 1

Where Am I?

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