Unter den Gefühlstauben ist die wunde Stelle dazu verurteilt zu ertragen. Auch gut, die Konfrontation zu suchen, um selbst mal Reibung zu verursachen, obwohl es einem sonst eigentlich fern liegt, weil sich auf Dauer bei den ganzen Spielchen sowieso wieder die Langeweile einstellt.
Aber manchmal schon ganz spannend, den Finger auf den wunden Punkt zu legen und dabei einen klaren Blick wahren. Ach? Da tut das weh? Und dann aber auch die Erklärung, dass es gar nicht weh tun könnte, also rechtfertigend vom Gegenüber, denn die Blöße möchte man sich ja jetzt nicht geben, akzeptieren und den Finger wieder zurückziehen. Das Wichtigste ist eh vorrüber, nämlich der Akt der unvermittelten Rückhand am Netz.
Spiel, Satz, Sieg und genüßlich dabei zugucken, wie der Ball ins Aus geht.
Manchmal wünschte ich mir wirklich, ich würde mich für Tennis interessieren…
Urrrk, Tennis.