In meinem Kopf gibt das Gewissen ein leises Murmeln von sich, doch der Schnaps lässt es vom subtilen Donnergrollen zum angenehmen Wellenrauschen werden. Es scheint, als hätte ich mich arrangiert und zwar in so weit, dass es inzwischen zur Fingerübung wird, die eigenen Emotionen einer Katalyse zu unterziehen.
An welchem Zeitpunkt der Geschichte befinden wir uns?
(Wahrscheinlich nicht “Jetzt”-Zeit)
Ist das Gewissen in dem Falle Symptom, dass es grundsätzlich zu bekämpfen gilt, wenn ja, was ist daran gebunden? Ist das Hinwegsetzen über selbiges ein Betrug im Beziehungssinne, oder vielleicht doch eher ein Selbstbetrug?