Archive for Januar, 2010

Kopfkino

Manchmal wünschte ich mir wirklich, das, was um mich herum passiert, auf Film bannen zu können. Regiemäßig im eigenen Kopfkino wirksam sein, mit allem was dazu gehört. Man könnte das zwar auch aufschreiben, aber es würde die visuelle Ebene fehlen. Einen guten Ansatz bietet da “The Rules of Attraction” mit den drei Personen-Fragmenten, die ein [...]

Amerikanischer Neo-Hippie-Eskapismus…

…der feinsten Sorte!

Parenthetical Girls – Evelyn McHale

Broken Bells – The High Road

Dass diese Mischung prima funktioniert, also James Mercer (The Shins) und Danger Mouse (Gnarls Barkley), zeigte sich schon auf dem Album von Danger Mouse & Sparklehorse: Zusammen nennen sich die beiden Broken Bells und lass in meinem Kopf dunkle Kinderspielzeug-Roadtrip-Traumwelten entstehen.
Broken Bells – The High Road

I don’t even care anymore

Die Knie angezogen sitzt du im Fenster und rauchst. Ich komme zu dir, lege meinen Arm um deine schwarzbestrumpften Beine und du schaust mich an und sagst:
“Weißt du, das ist eine meiner Lieblingsbeschäftigungen: Hier zu sitzen und den Menschen zuschauen, wie sie unten vorbeigehen. Manchmal drehen sich auch welche um, als hätten sie gemerkt, dass [...]

Danke

für das Leuchten in deinen Augen und die Umarmung, den Sommersamstag am See, die Entrücktheit einer Vollmondnacht und das Innehalten im Regen.
Wann gehen wir schaukeln?

Ein Eindruck: Tocotronic – Schall und Wahn

Die Berlin-Triologie hatte im Gegensatz des Frühwerkes weniger Einfluss auf mein Bild von Tocotronic, das vorweg.
Man kommt zu einem Abschluss. Man bedient sich für den Titel bei William Faulkner, dessen Roman The Sound And The Fury in seiner Vierteilung im Grunde genommen eine elementare Dreiteilung beinhaltet, da der vierte Teil als Gegensatz der vorangegangenen [...]

Coverlove: Pantha Du Prince – Black Noise

Die Fee

Letzte Nacht
erschien im Traum
mir eine Fee
die sprach:
“Du Moritz,
Ich hab sie für dich.
Die Traumfrau in Spe.”
Und dann ist sie ganz schnell lachend abgehaun.
Scheisse.
War halt doch nur nen Traum.

Die Vögel

Die Vögel, sie sitzen und schauen. Sitzen auf den weißen Birken und schauen. Sie schauen dem Schnee zu, beim Abtauen. Und da das nun einmal ein Prozess ist, der längere Zeit in Anspruch nimmt, sitzen sie da und schauen.

Semipermeable Membran

Und die Frage, in wie weit sich der Textfluss aufspalten sollte.
Im letzten Jahr floss hier sehr viel Fragmentarisches hinein, am Anfang bedingt durch einen Drang nach Inhalt, später dann der Formfindung wegen und in großen Teilen auch, weil es mir in meiner eigenen Betrachtungsweise der Dinge, die um mich herum passieren, wertvoll genug erschien [...]