Die Tage werden kälter, die Nächte länger. Mehr als Grund genug also, um der Winterdepression den Kampf anzusagen und im kuscheligen JAZ gemeinsam mit dem Pinguin zu liebevoll ausgesuchter Indie-Mucke und feinstem Elektro über den Tanzflur zu hotten.
Auf die kalten Ohren gibt’s anstelle spießiger Ohrenwärmer BEAT!BEAT!BEAT!: 4 Jungs, die nahe der holländischen Grenze wohnen und eine Vorliebe für Super Smash Bros, Fast Food und völlig ausschweifende Hausparties teilen. Auf dem Weg teilten sie die Bühne mit musikalischen Helden, spielten ausverkaufte Headline Shows, schliefen gelegentlich in komfortableren Betten als zu Hause und genossen in zerrissenen Hosen und mit fettigen Haaren eine 5-Sterne Aroma Therapie. Zurück im Proberaum schrieben sie neue Songs, um ab Sommer 2009 das zu machen, was zu einer neuen gemeinsamen Vorliebe geworden ist: In einem stinkenden Van durch Deutschland reisen um Leuten ihre lieb gewonnenen Songs zu präsentieren.
Drehen werden sich natürlich keine Weihnachtspyramiden, sondern die Platten von:
MEIERRR // verein ehemaliger nachbarn (hgw) // pingu-dance, indietronic, electro
L – SA // zebra (nb) // pingu-indie, perlen aus der indieschatztruhe
Wann? 19.12.2009
Wo? JAZ
Wieviel? 5 Euronen
Warum? Um kurz vor dem weihnachtlichem Besinnlichkeits–Overkill noch mal nofi-mäßig die Puppen tanzen zu lassen.
alles zumindestens einmal ausprobieren
die gesetze dazu mach ich selbst
die lass ich mir doch nicht vorschreiben
so
terror, vergeltung, bomben, umlegen, abknallen, ausknipsen, lehrer, schule
was noch?
weed ganja koks geld jede menge für umme und dazu noch h
guten tag, werte verehrte vom staatsschutz
ich bin schwarzkopf
und ich werde der neue gott unserer welt werden
es soll gerechtigkeit herrschen…
Lina war schon ziemlich attraktiv, was nicht zuletzt an ihren jungen Jahren und ihrer leicht naiven Art lag, durch die man sie anfangs so schnell unterschätzte. Das einzige was mich störte, war dieses klischeehafte Indiegehabe, aber zum Glück hört man zum Sex normalerweise keine White Stripes. Wenn wir uns trafen, lief es, bis zu dem Punkt an dem wir anfingen uns auszuziehen, sowieso nach dem gleichen Schema ab. Von da an war dann allerdings gar nichts mehr vorhersagbar, denn trotz ihres Alters, war sie mit ihrer ungestümen Experimentierfreudigkeit meist der Grund, dass es nach ihren Besuchen in meiner kleinen Mansardenwohnung, an deren Einrichtung ich die letzten zwei Jahre akribisch gefeilt hatte, aussah wie nach einem Luftangriff in Nah-Ost. Das ist wahrscheinlich auch der hauptsächliche Grund, warum mir diese ganze Sache, trotz des Altersunterschiedes und ihrer bornierten Art und Weise gegenüber meinem normalen Freundeskreises, nach drei Monaten noch nicht wirklich auf die Nerven gegangen war. Wahrscheinlich hätte ich das ganze nach meinem jetzigen Wissensstand schon viel eher beendet, wenn ich zu diesem Zeitpunkt nur in Ansätzen geahnt hätte, was für eine durchtriebene kleine Schlampe sie wirklich ist, und wie sehr ich ihren obsessiven Trieb, mich als Mensch zu ihrem persönlichen Eigentum zu machen, unterschätzt hatte.
Gib mir noch ein Bier. Schnell. Und am besten noch einen Vodka dazu. Jaja, ich soll nicht soviel trinken. Du mich auch. Wieviel? Ok. Ja, nee… keine Lust jetzt tanzen zu gehen, jedenfalls nicht zu so einer Scheisse. Willst du auch ne Kippe?
…
Und dann hat er Schluss gemacht? Ich meine: HAAAAALLOOOO? Hat der ne Vollmeise? Ne, Morgen kann ich ausschlafen, Seminar fällt aus. Zum Glück… Boah, mach mal bitte was anderes an und wenn du schon dabei bist, gib uns mal noch nen Vodka. Du trinkst doch noch einen mit, oder?
…
Ne, ich hab keine Freundin, seit ungefähr nem Jahr nicht mehr und irgendwie könnte ich das jetzt auch gar nicht ertragen, mich so extrem auf nen Menschen einzulassen. Das ist ja auch nicht immer ne Sache von Wollen, sondern vor allem von Können. Manchmal gehts halt nicht, egal wie gern man sich hat.
…
Achso ja, die kenn ich auch, schon seit nen paar Jahren, aber irgendwie hab ich sie schon lange nicht mehr gesehen. Keine Ahnung, was die im Moment überhaupt macht.
…
Ob ich noch mit zu dir komme? Klar…
Wir haben es uns gemütlich gemacht, die rosa Weihnachtsmannmütze, an deren Zipfel eine Diskokugel baumelt, aufgesetzt und einen nach dem anderen (Glühwein, Mischverhältnis 50/50) hintergeholfen, bis wir sogar fliegende Schlitten gesehen haben.
Das Ergebnis gibts für euch nun als kostenlosen Download.
One time, when I was really little, I climbed a tree and ate these green, sour apples. My stomach swelled and became hard like a drum, it hurt a lot. Mother said that if I’d just waited for the apples to ripen, I wouldn’t have become sick. So now, whenever I really want something, I try to remember what she said about the apples.