sign on the dotted line, for an unlimited time. but you still wouldn’t know…
#123
November 30th, 2009 § 0
#122
November 30th, 2009 § 0
am liebsten hätte ich das stück papier jetzt schon in meinen händen, würde damit kuscheln und es in eine diamantenschachtel legen und nur grinsen.
I second that.
#121
November 30th, 2009 § 0
[via Oh, what a world.]
#120
November 27th, 2009 § 0
die unendliche geschichte der diskrepanz zwischen “das leben auskosten” und “das leben auskotzen”. die gewissheit, dass es eh alles nichts bringt und man sich trotzdem immer wieder hineinstürzt, weil man süchtig geworden ist nach dem taumel. und dann zum wiederholten male nicht damit klarzukommen. man will alles so intensiv wie möglich spüren, aber wehe man verpasst dabei manchmal auch nur einen der richtigen momente. dann sind es stunden, die im nachhinein quälen. die gewissheit, dass es hätte sein können, macht es dabei nur noch schlimmer. und man fragt sich, warum man gezögert hat, als die frage kam. im endeffekt wäre es nämlich egal gewesen, weil man nichts zu verlieren hat, außer die distanz zum gegenüber. natürlich will man die abgründe nicht teilen, weil einem die eigenen lasten schon die schultern viel zu weit herunterdrücken, aber dabei mal auf die idee zu kommen, dass durch das teilen eine relativierung erreicht werde kann, kommt man in dem moment nicht. dafür ist die angst dann doch wieder zu groß.
ich weiß nicht ob es dir gut geht, dabei kanns nicht anders sein
wir leben einfach so weiter, nur einfach allein
ich schieß mich tagelang ab, um nicht alleine zu sein
wach irgendwo auf, schleiche mich raus, schleiche mich heim
Frittenbude vs. We Are Enfant Terrible – Steven Seagull by Audiolith
#119
November 24th, 2009 § 0
irgendwas betrunkenes hat mich ganz verstört-enttäuscht angeguckt, auf meine antwort, dass ich mario barth nicht ausstehen könne, als ob ihre menschenkenntnis von einem auf den anderen moment in stücke gefetzt worden wäre.
#118
November 23rd, 2009 § 2
da reden die drei spezialisten (#1, #2 und #3) von begrifflichkeiten, die irgendwie szenebeschreibend sein wollen. da erzählt man von manchester, von den strokes und vom sterben der majors und stellt dem gegenüber eine exzesskultur des untergrunds; erzählt davon, dass es jetzt eine grenzverschiebung gibt, die nicht mehr von links nach rechts sondern von oben nach unten verläuft und merkt dabei nicht, dass sich das digitale zeitalter schon längst dieser bornierten worthülsen ermächtigt, ihnen kräftig zucker in den arsch geblasen und sie zur explosion gebracht hat. (aber trotzdem schön, dass ihr faldbakken gelesen habt. falls nicht, solltet ihr tun. gibts nämlich schon seit 2005)
da wird dann geschrien “techno war nie mainstream” und man scheint dabei die sache mit den bauarbeiter-westen, den trillerpfeifen und den jährlichen hymnen zu vergessen.
aber jetzt ist ja alles anders. weiß man jedenfalls zu erzählen und so ein digitales portal ist sicher der richtige ort, um einen gestelzten diskurs über die eigene subkulturenaffinität zu führen und dabei nicht zu merken, dass man aus der blase, die einen umgibt, gar nicht rauskommt.
techno vs. indie. wie lächerlich ist das denn bitte? ich hab doch wirklich gedacht, man sei inzwischen an einem punkt angekommen, an dem popkultur als gesamtes gut konsumiert werden kann. wo es nicht mehr auf begrifflichkeiten ankommt. und ganz sicher weiß ich, dass ich mir das nicht eingebildet habe. bodi bill haben nämlich wirklich auf dem dach des weekends gespielt und koletzki hat inzwischen kein problem mehr auch mal nen song von whitest boy alive in seinen sets unterzubringen, obwohl handgemacht, aber auf house produziert. und dann reden da drei leute irgendwie so komisch daher, als hätte es “the warning” nie gegeben.
nur weil der magnet jetzt nicht mehr so cool ist wie früher sollte man doch bitte nicht vergessen, wie das lächeln auf der tanzfläche automatisch mit “boy from school” einsetzte und man so gar nichts dagegen machen konnte.
macht euch doch mal gedanken über euren eigenen sound… der kratzt nämlich nur an der oberfläche…
#117
November 23rd, 2009 § 0
Lieber unglücklich verliebt, als unverliebt glücklich…
Komm schon, Herz, mach dich nützlich…
#116
November 22nd, 2009 § 0
auf dem heimweg – es ist noch dunkel, doch die vögel zwitschern – komme ich am marktplatz vorbei und sehe das riesenrad. was stellt ihr mir denn bitte so ein ding vor meine haustür. ich war doch schon auf einigen dächern dieser stadt. ich weiß, wie sie von oben aussieht. dafür brauche ich nicht so ein hässliches ding, von den weihnachtsmarktbuden drumherum mal ganz abgesehen.
#115
November 18th, 2009 § 1
#114
November 17th, 2009 § 0
tee dampfend. du, wie immer rauchend, und ich, wie immer redend. zwischen uns mal wieder verwehungen, deren fäden sich zu großen knäulen gesponnen haben. meine hand in deinem nacken und deine hand vorzugsweise in deiner jackentasche anstatt in meinem schritt.
kontrolle ist manchmal das beste, was einem nicht passieren kann, denke ich mir und küsse dich.