manchmal kommt der drang zu schreiben mir unnütz vor, reicht es doch, diejenigen zu zitieren, deren worte man auch dem eigenen sinn einverleiben könnte. nicht umsonst trägt das ganze hier den untertitel “fragmentarisch akzente” setzen. es geht ja nicht um das schreiben an und für sich, sondern das beschreibende moment, das renovieren der eigenen erinnerung, damit andere dort wandern können. selbst wenn die erinnerung nur in den wenigsten fällen versucht die wirklichkeit widerzuspiegeln, also viel mehr innerhalb der fiktion verortet sein muss, gerade weil sie erinnerung und dazu noch eine getrübte ist. es geht um dieses “ja, genau das kenne ich auch”-gefühl, welches einen beim lesen einzelner zeilen überkommen mag. so wird der drang zu schreiben gleichzeitig zum drang nicht alleine sein zu wollen in der eigenen kopfwelt.
meierrr
Well off the record, I like to get kissed before I get fucked.