#75

August 28th, 2009 § 0

So langsam spürt man es in den Knochen und die Aufregung ist eigentlich viel größer als bei der großen Schwester. In den Gesichtern ist Spannung zu lesen. Man sitzt zum Kaffee und macht Witze, plant das Wochenende und grübelt über Mitfahrgelegenheiten. Die Menschen gleichen einem Bienenstaat, dessen einziger Zweck es ist einen bestimmten Ort zu erreichen, um dort als eine Masse mit derselben Intention die Erfüllung zu erlangen.

Man weiß genau um das Gefühl, wenn man ankommt und ein paar Stunden später das erste Mal den Bass hört. Es ist genau dieser Augenblick auf welchen man seit längerem gewartet hat. Genau dann jagen die tiefen Frequenzen nämlich die aufgebaute Spannung aus der Bauchhöhle und nehmen wieder ihren Platz ein. Man gräbt die Füße in den Sand, schaut in die bekannten Gesichter, die, genau wie das eigene, von diesem glücksbeseelten Lächeln erfüllt sind, welches man vermisst hat.

Her mit dem schönen Leben.

#74

August 27th, 2009 § 0

Well I am wondering if I can still be caught remembering every single freckle of your skin…

die ganze situation würde sich anders gestalten, wenn die unsicherheiten aus dem weg geräumt wären, aber eben dadurch bedingt sich in manchen momenten die unverbindlichkeit, welche einem, zumindest im moment noch, nachts den schlaf raubt.

#73

August 7th, 2009 § 0

am feuer einschlafen, bevor man später im halbschlaf erst merkt, wie kalt der sand ist. allerdings ist man mit den richtigen menschen da und während man, gelähmt vor erschöpfung die eigene bewegungsunfähigkeit zelebriert, breiten fremde hände, wie man es bei einem kleinen kind tun würde, zusätzlich decken über einem aus.

#72

August 7th, 2009 § 0

The only thing that could spoil a day was people. People were always the limiters of happiness except for the very few that were as good as spring itself…

Ernest Hemingway

Where am I?

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