#71
es ist ein fluch… man sollte das haus am besten gar nicht erst verlassen, weil es eh alles ausartet. auch emotional. und am ende findet man sich in irgendeiner sackgasse, wo man dann sein herz fallen lässt, weil man sonst zu schwer ist, die mauer vor einem zu überwinden und schlägt sich aber auch gleich [...]
meierrr – …I will trap you in a song tied to a melody
Trentemoeller – Moan Feat. Ane Trolle
Junior Boys – In The Morning (Alex Smoke Remix)
Rufus Wainwright – Tiergarten (Supermayer Remix)
Blumfeld – Tausend Tränen tief (Dj Koze Remix)
Bloc Party – Where is Home? (Burial Remix)
Radiohead – Everything in its Right Place (Gigamesh / DiscoTech Remix)
Bodi [...]
langsam schlägst du die beine übereinander und starrst in die leere. in gewisser weise mutet es an, als wären wir gar nicht teil der szenerie, in welcher wir uns gerade befinden. um ums herum trinken die menschen, wie sie es an diesem ort schon immer getan haben. nach einer gefühlten ewigkeit schaust du mich an. [...]
weil ich dir viel zu gerne und immer wieder diese eine haarsträhne aus dem gesicht streiche. weil schweigen einfach schweigen sein darf und mir ein zittern deiner unterlippe völlig ausreicht. weil ich nachts aufwache und dir noch minutenlang beim atmen zuhöre, bevor ich wieder einschlafe. und weil dein blick manchmal nebelschwadentrüb wird.
in unseren köpfen war kein platz mehr. wir mussten sie leerräumen, um platz für die funktionen zu schaffen, welchen wir nur viel zu gerne die kontrolle über unsere bewegungen überließen. in diesem wahn ging auch die tracklist für den folgenden mix verloren.
meierrr – b-b-b-be my baSS
irgendwo stehen, sich gegenseitig in den armen halten und denjenigen, der sich selbst dazu berufen fühlt die befindlichkeitsfixierung zu kommentieren, mit einer einzigen textstelle zur ruhe zu bringen:
Im Blick zurück entstehen die Dinge
danach wieder füreinander da sein, weil es so verdammt notwendig ist zu wissen, mit wem man zu gleichen teilen lachen und weinen kann.
das problem ist die angst vor der dichte. im speziellen, dass sie irgendwann ausläuft und wort für wort in den grauzonen versickert, um am ende nicht mehr vorhanden zu sein. ein zerfasern, welches einer merklichen schwindsucht gleich, immer weiter ausdünnt und mit ihr würde ich ausdünnen. und was bleibt am ende, wenn das was man [...]
wir ziehen, einem ständigen bäumchen-wechsel-dich-spiel gleich, durch diese stadt. man trifft sich an gleichen orten an gleichen frühlingskalten hafenabenden und jahre relativieren sich innerhalb von minuten. man eignet sich eine vorsicht an, beobachtet die szenerien und fühlt sich zurückerinnert an die eigenen schalkhaften spiele und das aufgeladene herumtollen mit den entsprechenden personen. und bevor man, [...]