Archive for Juni, 2009

#62

the bitterness, the aftertaste, the loneliness, the time i waste, the heartattacks, all sad goodbyes, boring books and lullabies… i’m sure i can get over that and all the world it cannot break me, but if there is a thing to add, i’d like to say i’m in a state of loss missing you so…
norman [...]

#61

in mir sitzt ein herzweh, was frühestens im august gestillt werden kann. es schreit nach techno, guter laune und einer unglaublichen gelassenheit. es fühlt sich so an, als würde die sonne hier weniger hell scheinen und die stadt kommt einem nach diesem wochenende so unglaublich still vor, dass man ganz laut schreien möchte. die straßen [...]

#60

es ist immer wieder erschreckend, wie die dichte dieser stadt einfluss auf den einfachen tagesverlauf hat. gerade im sommersemester wo kaum jemand zur uni geht, weil man sich lieber auf irgendwelche festivalvorbereitungen konzentriert (im speziellen die fusion), irgendeine party organisiert oder einfach jede party mitnehmen muss.
wenn man in dieser stadt nach längerer zeit wieder [...]

#59

Bonjour Tristesse I

#58

#57

In den allerersten Stunden war ich noch interessiert an ihnen, diesen sogenannten Menschen, doch das schwand nach und nach, als ich merkte, dass ihre Persönlichkeiten hinter dem, was sie in Kunst und Literatur imstande waren zu leisten, zurückblieben. Es ist, als wäre ihnen, allem Talent zum Trotz, ein grundsätzlicher Fehler eingearbeitet, welcher einen Akt der [...]

#56

Und ich kann es nicht fassen, dass meine demokratische Regierung aller Voraussicht nach ein Gesetz beschließen wird, das der erste mögliche Schritt in eine Diktatur sein kann – und dass jeder, der diesen Gedanken ausspricht, als hysterischer Angsthase oder wahlweise als krimineller Pädophiler hingestellt wird.
Anke Groener: Der letzte Tag

#55

herr günter, herr günter, wir haben auch was mit zwiebeln…
zitat des wochenendes, vor der tür der alten post, als gerade günter grass, welcher zu besuch in der stadt war, vorbeilief.

#54

nach 5 tagen mit sehr wenig und teilweise gar keinem schlaf hat sich mein körper heute die 13 stunden geholt, die ihm seit längerem zustehen. meine finger sind überzogen von wunden, die schmerzen. drei leichte skalpell-schnitte im rechten mittelfinger vom stundenlangen schneiden der schablonen. eine menschliche bisswunde am linken zeigefinger, als beispiel dafür, dass man [...]

#53

It’s not where you take things from – it’s where you take them to.
wir waren im wahn und wir tranken viel. tagsüber waren wir im wahn und nachts tranken wir viel (jedenfalls viel mehr, als tagsüber). wir waren uns einig und wir schafften. manchmal schafften wir alleine und manchmal schafften wir zusammen. wir gingen nur [...]