“Don’t you think, that they don’t know about the candy effect. They do. Like every single one of us just wants to take a bite right fucking outta them. And the whole point of these three little girls, playing round with the hose, making me feel like spring break, is what they also know for sure:
We don’t get the candy…”
The Candy Effect
Juli 30th, 2010 § 0
Geschlafen
Juli 30th, 2010 § 2
Der Nichtblick des Nachts und mein tiefes Atmen, einem Stoßgebet gleich, schicken dir Träume in den Nacken, während mein Arm ein Versprechen hält, in dem das “Wir” nicht nur hinreichend, sondern notwendigerweise die Bedingung darstellt.
Brieffreunde
Juli 28th, 2010 § 0
Brieffreunde… Ein schwieriges Ding, vor allem weil ich ein unsteter Mensch bin. Ich schreibe für mich und eine Antwort wäre für dich. Und vielleicht käme irgendwann einmal der Punkt, wo ich nicht mehr antworten würde, oder vielleicht zu viel oder zu wenig, um deine Erwartungshaltung erfüllen zu können.
Eine andere Möglichkeit wäre, dass wir uns viel zu gut verstehen und nach und nach ein Bild des Gegenübers entstände. Eins, welches man im Herzen einschließt und was macht man am Ende, wenn man sich trifft und der Gegenüber entspricht so gar nicht diesem Bild, oder vielleicht viel zu gut?
Brief. Freunde. Schreiben. Menschen. Zwei Dinge, die mir am Herzen liegen und das viel zu sehr.
Verstehst du meine Diskrepanz?
Mensch ärgere dich nicht
Juli 28th, 2010 § 1
Unter den Gefühlstauben ist die wunde Stelle dazu verurteilt zu ertragen. Auch gut, die Konfrontation zu suchen, um selbst mal Reibung zu verursachen, obwohl es einem sonst eigentlich fern liegt, weil sich auf Dauer bei den ganzen Spielchen sowieso wieder die Langeweile einstellt.
Aber manchmal schon ganz spannend, den Finger auf den wunden Punkt zu legen und dabei einen klaren Blick wahren. Ach? Da tut das weh? Und dann aber auch die Erklärung, dass es gar nicht weh tun könnte, also rechtfertigend vom Gegenüber, denn die Blöße möchte man sich ja jetzt nicht geben, akzeptieren und den Finger wieder zurückziehen. Das Wichtigste ist eh vorrüber, nämlich der Akt der unvermittelten Rückhand am Netz.
Spiel, Satz, Sieg und genüßlich dabei zugucken, wie der Ball ins Aus geht.
Manchmal wünschte ich mir wirklich, ich würde mich für Tennis interessieren…
Schnipsel
Juli 25th, 2010 § 1
Im Kopf habe ich diese Abfallgedanken. Normalerweise schmeiße ich, wenn ich mich mal ordne beim Um- und Aufräumen sofort alles weg. Das ist eine der wenigen Regelmäßigkeiten, die sich in den letzten Jahren selbst zur Tradition erhoben haben. So wie beim Kaffeetrinken in der Mensa, wo ich immer erst den Zucker in den Kaffee schütte, aber nicht die volle Packung, denn sonst wird er zu süß, um vor der Milch kräftig umrühren zu können. Das spart meiner Meinung nach Energie und wo uns die sowieso schon seit Jahrhunderten abgezapft wird, sollten wir langsam mal lernen diesem galaktischen Raubbau, der da mit uns als Menschheit betrieben wird, irgendwie entgegenzuwirken. Energie sparen ist da nicht der schlechteste Ansatz.
Naja, auf jeden Fall habe ich bei den letzten Wegwerf-Aktionen und immer wenn ich der festen Meinung war, jetzt wäre endlich alles raus, immer wieder kleine Schnipsel gefunden, mal größer, mal kleiner, die sich irgendwie widersetzt hatten. Keine Ahnung, ob die da jetzt aus meiner Wahrnehmung einfach rausgefallen waren, oder ob ich sie einfach, ohne mir dessen jetzt irgendwie weiter bewusst zu sein, irgendwo hinter geschmissen habe. Sie sind auf jeden Fall vorhanden und haben auch alle dieselbe Farbe, nämlich ein blasses Lila, so ähnlich wie diese künstlichen Lavendel-Pflanzen, die man bei Ikea in der Dekoabteilung kaufen kann.
Irgendwann hab ich mir dann einen dieser Schnipsel mal genauer angeschaut und gesehen, dass dort, wie bei den Leuten, die ihren Lebensunterhalt damit verdienen Wörter auf Reiskörner zu quetschen, immer nur zwei Worte stehen. Auf der einen Seite “Du” und auf der anderen “Ich”.
Shocking Shorts
Juli 23rd, 2010 § 1
Blickdichtes Gelände
bietet Zeit und Raum
für Blickfang-Geschichten
Die gehen ungefähr so:
Erst tu ich so als blick ich es nicht…
…und dann fang ich dich
Das ist mal wieder typisch.
Wenn auf so einer Party was runterfällt ist zu 90% ein Hippie schuld.
Die Atzen haben einfach mehr Übung darin das Bier festzuhalten.
Schattenspiele und die Fragen, die damit einhergehen, zum Beispiel wieviel zu wenig Zeltschatten hat der komische Kunde neben der hübschen Frau eigentlich abbekommen.
Also bei der Entscheidung Sex oder Essen ist die Sache für mich klar. Bei Liebe oder Essen sieht das schon ganz anders aus.
- Ja, stimmt. Beim Essen muss ich in dem Falle nicht kotzen.
Die Entscheidung “Nein” zu sagen zur Entropie der Unverbindlichkeit kommt mir vor wie das Spiel eines Kindes, welches der festen Meinung ist, der Luftballon bliebe jetzt für immer an einer Schnur in seiner Hand.






